Hallo ihr Lieben,
am Donnerstag, den 2. April ist Vollmond. Er schenkt uns eine ganz besondere Gelegenheit, in uns zu gehen und wahrzunehmen, was wir sonst lieber nicht sehen wollen. Das wieder wahr-zu-haben, was wir dann als Kraft in unser Leben integrieren können.
Der Mond scheint bekanntermaßen nicht aus sich heraus. Er reflektiert das Licht der Sonne. Wenn die Sonne scheint, nennen wir das Tag. Der Mond zeigt sich uns meist nachts.
So symbolisiert die Sonne für uns das Bewusstsein, das bewusste Wahrnehmen, Denken, Fühlen und Handeln im Wachsein während des Tages.
Der Mond symbolisiert das Unbewusste. In der Nacht tauchen wir ab in das Land unserer Träume. Bis auf sehr wenige Ausnahmen hat das Bewusstsein dort keine Macht.
Bei Vollmond nun scheint das Licht der Sonne – reflektiert durch den Mond – besonders strahlend in die Nacht hinein. Und so beginnen wir zu spüren, dass wir keine Kontrolle über unser Unbewusstes haben. All’ die Gedanken und Gefühle, die wir verdrängten, weil sie uns unbequem waren, weil sie uns ängstigten oder uns scheinbar im Weg standen.
Dieses Verdrängte steigt in den hellen Nächten des Vollmondes auf, wenn das Licht des Bewusstseins, das Licht der Sonne uns durch die Nächte begleitet. Und das raubt uns dann auch schon einmal den Schlaf.
Anstatt dagegen anzukämpfen, können wir unsere Träume begrüßen. Diese Träume, die übrigens umso alptraumhafter werden, je mehr wir uns von ihnen abwenden, je weniger wir bereit sind, ihnen Beachtung zu schenken.
In den Vollmondnächten und den Tagen und Nächten davor und danach wird uns die Chance geschenkt, Verdrängtes wieder willkommen zu heißen und es als Kraft in unser Leben zu integrieren.
Ich wünsche uns allen eine erlebnisreiche Zeit und ein liebevolles Annehmen und Integrieren dessen, was da kommt – und grüße euch von Herzen
Stephanie